Schwermetallausleitung – Entgiftung des Körpers

Wir werden jeden Tag mit den unterschiedlichsten Giften konfrontiert, deshalb ist es wichtig, für eine regelmäßige Entgiftung des Körpers zu sorgen. Eine konsequente Schwermetallausleitung ist einfacher als vielleicht gedacht.

Unser Organismus muss laufend mit den verschiedensten Giftstoffen wie Cadmium, Blei oder auch Quecksilber, fertigwerden. Diese Stoffe befinden sich in der Umwelt, unserem Trinkwasser, in Nahrungsmitteln, Textilien, Reinigungsmitteln, Farben usw.

Wenn Schwermetalle oder andere giftige Substanzen in unseren Organismus gelangen und sich dort anreichern, können nicht nur unangenehme Symptome einer Übersäuerung auftreten, sondern es kann schnell zu einer nicht zu unterschätzenden, gesundheitlichen Gefahr für uns werden.

Durch eine konsequente Schwermetallausleitung mit Hilfe sehr gut bioverfügbarer Chlorella oder Spirulina Algen helfen wir unserem Immunsystem bei seiner Arbeit.

 

Schwermetalle im Organismus sind eine Belastung

Befinden sich Cadmium, Blei, Quecksilber und Co. in unseren Nahrungsmitteln, kann unser Körper sie besonders leicht aufnehmen. Auch Aluminium, übrigens ein sogenanntes Leichtmetall, wollen wir nicht in unserem Organismus haben.

Giftstoffe werden inzwischen in engem Zusammenhang mit dem Entstehen von verschiedenen Erkrankungen und einem chronischen, entzündlichen Geschehen in unserem Organismus, gesehen.

Bei diesen, oft über einen langen Zeitraum nicht entdeckten Entzündungsprozessen, spricht die Wissenschaft von „silent inflammations“. Da diese verborgenen Entzündungen unterschwellig im Körper ablaufen, zeigen sie sich uns zu Beginn nur mit Antriebslosigkeit oder Müdigkeit.

 

Den Organismus beim Ausleiten von Schwermetallen unterstützen

Es gibt einige sehr gute Möglichkeiten, um unserem Körper bei der Entgiftung  zu helfen. Neben einer

stehen uns mit Chlorella und Spirulina Algen wirksame Helfer aus der Natur zur Verfügung, um unseren Entgiftungsstoffwechsel anzukurbeln.

Eine Schwermetallausleitung geht aber nicht von heute auf morgen. Unser Körper braucht schon etwas Zeit, um den Giftstoffen den Garaus zu machen.

Optimal ist es, wenn wir die ersten Tage der Entgiftung zu Hause verbringen können, weil es gerade am Anfang zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann. Aber dazu später mehr.

 

Schwermetallausleitung mit Chlorella Algen

Chlorella gehört zu den Süßwasseralgen, die entweder nur sehr wenig oder kein Jod enthalten. Dies ist sehr wichtig für Menschen, die Probleme mit ihrer Schilddrüse haben.

Die in Chlorella pyrenoidosa und Chlorella vulgaris enthaltenen Inhaltsstoffe sind hochkonzentriert und vielfältig, sodass sie ohnehin unsere tägliche Nahrung sehr gut ergänzen können.

Durch ihre starke Bindungskapazität an Giftstoffe unterstützen die pflanzlichen Eiweißlieferanten äußerst effektiv unseren eigenen Entgiftungsstoffwechsel. Chlorella ist nicht nur die Nummer Eins bei der Schwermetallausleitung, der Allrounder nimmt sich auch andere ungebetene Gäste in unserem Körper wie Dioxin, Arsen oder das im Test von PET-Plastikflaschen vorgefundene schädliche Halbmetall Antimon vor.

 

Inhaltsstoffe, die beim Ausleiten von Schwermetallen helfen

Die in Chlorella reichlich enthaltenen Glykoproteine sind der Wissenschaft schon seit längerem für ihre entgiftende Wirkung bekannt. Das Tripeptid Glutathion, auch ein vom Körper selbst hergestelltes Antioxidans, sorgt weiter für eine ausgezeichnete Entgiftung und Ausleitung.

Die uns eher unbekannten Inhaltsstoffe Sporopollenin, Protectonien und De-Noxilipidnin sind weitere Substanzen, die unseren eigenen Entgiftungsstoffwechsel wirksam unterstützen.

Der sekundäre Pflanzenstoff Chlorophyll ist ein gut bekannter und gleichzeitig effektiver Stoff aus der Alge, der für seine Stärke beim Entgiften steht.

Unsere körpereigenen Entgiftungsenzyme erhalten durch die ebenfalls reichlich vorhandenen Carotinoide, eine weitere, wirksame Unterstützung. Carotinoide gehören zur großen Gruppe der Antioxidantien.

 

Schwermetallausleitung mit Spirulina Algen

Durch ihre spiralförmig gedrillte Struktur erhielt die zur Gattung der Cyanobakterien gehörende blaugrüne Alge ihren Namen „Spirulina“. Es gibt nur zwei Arten, die essbar sind, eine davon ist die Spirulina platensis.

Chlorella Algen gehören genauso wie Spirulina Algen durch den hohen pH-Wert zu den sogenannten basischen Nahrungsmitteln und sind daher fester Bestandteil einer gesunden basischen Ernährung. Wer sich basisch ernährt, vermeidet die Zufuhr von zuviel säurehaltigen Lebensmitteln.

Auch bei dieser Alge helfen Carotinoide, Chlorophyll und Glykolipide in besonderem Maße unserem Stoffwechsel. Studien geben Hinweise darauf, dass das Phykozyan aus den Spirulina Algen maßgeblich daran beteiligt ist, bei einer sehr hohen Schwermetallbelastung eine Nierenvergiftung zu verhindern. Die gemessenen Quecksilberwerte reduzierten sich deutlich bei stärker verbesserten Nierenwerten im Blut.

 

Mit Algen Schwermetalle ausleiten

Spirulina und Chlorella zeichnen sich nicht nur durch die hohe Bandbreite von hilfreichen Inhaltsstoffen sondern auch durch eine optimale Bioverfügbarkeit aus. Unser Organismus kann nahezu alle Stoffe aus den Algen aufnehmen und ist damit eine äußerst effektive Unterstützung beim Entschlacken des Körpers allgemein.

Im Hinblick auf die Entgiftungskapazitäten sollten Chlorella Algen allerdings die erste Wahl sein. Wer bei der Schwermetallausleitung auf die natürliche Unterstützung von Algen setzt und dabei noch unter Entzündungen leidet, kann sich bei seiner Wahl auch für Spirulina platensis mit ihren entzündungshemmenden Enzymen Superoxiddismutase (SOD oder Orgotin) entscheiden.

 

Nebenwirkungen bei der Schwermetallausleitung

Weil die Zufuhr von Algen in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver für die meisten Menschen ungewohnt ist, ist es vorteilhafter, den Organismus langsam daran zu gewöhnen.

Das Ausleiten der Schwermetalle sollte besser mit einer niedrigen Dosierung von 500 mg beginnen, die dann auf bis zu 10 gr pro Tag für 6 bis 8 Wochen gesteigert wird. Die Erhaltungsdosis der Algen, die aus einer gut kontrollierten Aquakultur in Bio-Qualität stammen sollten, liegt bei 3 bis 7 gr täglich.

Wenn unser Entgiftungsstoffwechsel durch Chlorella oder Spirulina Algen effektiv unterstützt wird, kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen bei der Schwermetallausleitung kommen

  • häufigerer Stuhlgang
  • verstärktes Wasserlassen
  • mehr Bildung von Schweiß, der auch unangenehmer riechen kann, sind genauso möglich wie
  • Unwohlsein oder
  • Kopfschmerzen

Alle unangenehmen Nebenwirkungen sind in der Regel nur vorübergehend.