Vitamin D – Wirkung, Mangel & Nebenwirkungen von Cholecalciferol

Vitamin D - Wirkung, Mangel & Nebenwirkungen von Cholecalciferol

Vitamin D - Wirkung, Mangel & Nebenwirkungen von Cholecalciferol

Die Wirkung von Vitamin D ist sehr vielfältig, deshalb sollten wir einen Mangel vermeiden. Nebenwirkungen durch die Einnahme von Cholecalciferol sind selten.

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Wie produziert der Körper Vitamin D = Cholecalciferol?
  • Vitamin D – Wirkung und Tagesbedarf hängen von verschiedenen Faktoren ab
  • Ein Vitamin-D-Mangel kommt sehr häufig  vor
  • Wie können wir einen Vitamin-D-Mangel vermeiden?
  • Vitamin-D-Wirkung auf den Organismus
  • Vitamin D und seine Wirkung auf unseren Stoffwechsel
  • Die Speicherung des Sonnenvitamins
  • Vitamin-D-Werte ermitteln
  • Vitamin D – Nahrungsmittel verbessern die Versorgung
  • Vitamin D – Nebenwirkungen von Calcitriol
  • Vitamin D – Nebenwirkungen von Cholecalciferol

 

Eigentlich ist das fettlösliche Vitamin D kein Vitamin im ursprünglichen Sinn, denn es handelt sich einerseits um das von unserem Organismus (Leber und Haut) mit Hilfe der UV-Strahlung selber produzierte (synthetisierte) Hormon. Und andererseits kann es in sehr überschaubarem Maße über bestimmte Nahrungsmittel (10 bis 15%) von uns aufgenommen werden.

Nur wenn wir genügend Vitamin D zur Verfügung haben, kann das Sonnenvitamin im Zusammenspiel mit anderen Faktoren seine Wirkung voll entfalten. Damit es zu keinem Vitamin-D-Mangel kommt, ist der Tagesbedarf zu berücksichtigen. Den gesamten Bedarf können wir also entweder durch den Aufenthalt in der Sonne, bestimmte Nahrungsmittel und/oder durch die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels in Form von Cholecalciferol erreichen.

Die Werte unseres Vitamin-D-Spiegels können über das Blut ermittelt werden. Danach richtet sich die Höhe der Einnahme, damit es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen durch eine zu hohe Dosierung kommt.

 

Wie produziert unser Körper Vitamin D?

Aus dem Grundstoff Cholesterol fängt in unserer Leber der Prozess der Synthese an. Von dort aus wird das als Vorstufe gebildete Provitamin D an ein Protein gebunden, damit der weitere Transport in die Haut über den Blutkreislauf erfolgen kann.

Wird unsere Haut mit UVB-Sonnenlicht bestrahlt, dies ist nur der ultraviolette Teil der Strahlung, entsteht das Cholecalciferol, und ist gleichzeitig die nächste Vorstufe von Vitamin D. Danach folgt der Rücktransport zur Leber, in der dann das 25-Hydroxycholecalciferol (25-OH Vitamin D3) entsteht, das die Basis für unseren Vitamin-D-Stoffwechsel ist.

 

Wenn wir Vitamin-D-haltige Nahrungsmittel aufnehmen

Es kommt genau zum gleichen Vorgang, wenn die Aufnahme der Vorstufe von Vitamin D in Form von Cholecalciferol über die Nahrungsmittel erfolgt.

Das 25-OH Vitamin D3 gelangt danach wieder in den Blutkreislauf, damit in unseren Zellen, der Niere und weiterer Organe, die aktive Form von Vitamin D, das Calcitriol, entstehen kann.

 

Vitamin D – Wirkung und Tagesbedarf hängen von verschiedenen Faktoren ab

Für die Produktion, die daraus später resultierende Wirkung von Vitamin D und den möglicherweise zusätzlichen Tagesbedarf, spielen verschiedene Punkte eine Rolle:

  • das Alter
  • der jeweilige Hauttyp
  • die Jahreszeit
  • ein aufgetragener Sonnenschutz

Und außerdem müssen wir nun einmal damit leben, dass die körpereigene Bildung von Vitamin D von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann.

Fest steht jedoch in jedem Fall, wenn der Körper genug UVB-Strahlung abbekommen hat, dann hört er mit der Produktion an diesem Tag auf und ein längeres Verbleiben in der Sonne bringt zumindest dem Vitamin-D-Spiegel nichts mehr.

 

Ein Vitamin-D-Mangel kommt sehr häufig vor

Nicht nur Studien aus den USA zeigen das Bild einer Unterversorgung mit dem wichtigen Sonnenvitamin auf. Auch Experten in Deutschland gehen davon aus, dass ein großer Teil der Bevölkerung nicht nur unter einem Mangel an Zink leidet, sondern auch unter einem Vitamin-D-Mangel.

Das Berliner Robert-Koch-Institut machte in einer Veröffentlichung deutlich, dass sowohl Männer als auch Frauen durch die bei ihnen ermittelten Werte, einen deutlichen Vitamin-D-Mangel von über 30% aufwiesen.

 

Wie können wir einen Vitamin-D-Mangel vermeiden?

Ab dem Frühjahr können wir viel Sonnenlicht tanken und damit selbst etwas dazu beitragen, damit es nicht zu einem Vitamin-D-Mangel kommt. Erreichen die Sonnenstrahlen in unseren Breitengraden irgendwann ab März in günstigem Winkel die Erde, bekommt unsere Haut einen genügend hohen Anteil UVB-Strahlen, der notwendig für die Produktion ist.

In der warmen Jahreszeit können wir uns also in der Regel selbst gut versorgen. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir uns entsprechend viel im Freien aufhalten und dabei mehr von unserer Körperfläche unbedeckt lassen.

Trotzdem kann es durch das Auftragen einer Sonnenschutzcreme zu einem Vitamin-D-Mangel kommen. Wir verhindern damit, dass die nötigen Strahlen unseren Körper zum Produzieren des Hormons animieren.

 

Vitamin-D-Wirkung auf unseren Organismus

Wenn sich unsere Werte im optimalen Bereich befinden, wird eine positive Vitamin-D-Wirkung auf den verschiedensten Ebenen des Körpers diskutiert:

  • beugt Osteoporose vor durch den besonders effektiven Beitrag auf den Knochenstoffwechsel
  • der Knochenschwund wird verlangsamt
  • reduziert Knochenbrüche
  • schützende Wirkung vor Rachitis
  • unterstützt die Kräftigung der Muskeln
  • senkt den Blutdruck
  • schützt die Nervenzellen
  • reduziert das mögliche Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, Hashimoto usw.
  • verbesserte Chancen für Herzkranke zu Überleben
  • reduziert das Risiko an bösartigen Tumoren zu erkranken im Bereich Darm und weiblicher Brust
  • mögliche Prävention gegen das Ausbreiten von bösartigen Tumoren
  • reduziert das Risiko von beiden Diabetestypen
  • unterstützt die Produktion von körpereigenen Antibiotika
  • stärkt das angeborene Immunsystem

Ob das Sonnenvitamin zur großen Gruppe der Antioxidantien gezählt werden kann, ist, im Gegensatz zum Vitamin C, ebenfalls noch nicht abschließend geklärt.

Nach Berücksichtigung der letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse ist auf jeden Fall davon auszugehen, dass das Vitamin D sehr eng verwandt ist mit den Steroidhormonen. Zu dieser Gruppe zählen sowohl das Östradiol, das Progesteron als auch Testosteron, Aldosteron und auch das Cortison.

 

Vitamin D und seine Wirkung auf unseren Stoffwechsel

Fast jede Zelle unseres Körpers besitzt sogenannte Vitamin-D-Rezeptoren, mit denen das Vitamin reagieren kann, um den Eingriff in den Zellstoffwechsel auf den unterschiedlichen Signalübertragungswegen zu ermöglichen.

Im Gegensatz zum eben beschriebenen sogenannten autokrinen System, steht das endokrine System. Dabei wird das von den Nierenzellen aufgenommene Vitamin D mittels zweiter Hydroxylierung umgewandelt in Calcitriol, wieder in das Blut abgegeben und dem Knochenstoffwechsel und für die Kalziumaufnahme aus dem Darm, zur Verfügung gestellt.

 

Speicherung von Vitamin D

In der wärmeren Jahreszeit kann unser Organismus draußen durch das Sonnenlicht in der Regel genügend Vitamin D produzieren und im günstigen Fall auch noch etwas speichern.

Sind die Depots, die im Fett- und Muskelgewebe zu finden sind, gut gefüllt, kann der Körper davon einige Zeit zehren. Bevor wir zu Cholecalciferol greifen ist es auf jeden Fall besser, zuerst die Vitamin-D-Werte überprüfen zu lassen.

 

Vitamin-D-Werte ermitteln

Die wichtigen Vitamin-D-Werte werden in der Regel beim Erstellen eines Blutbildes im Rahmen der üblichen Vorsorgeuntersuchungen nicht berücksichtigt und zumindest von den gesetzlichen Krankenkassen bis jetzt nicht bezahlt.

Damit unser Organismus mit dem wichtigen Vitamin D oder auch Cholecalciferol versorgt sind, werden die Blutserumwerte nach Angaben des Robert-Koch-Institutes in der Folge so eingeteilt:

  • unter 30 nmol (unter 12 ng/ml) = starker Vitamin-D-Mangel mit erhöhter Gefahr zum Beispiel an Osteoporose oder Osteomalazie zu erkranken
  • von 30 bis 50 nmol/l (12 bis 20 ng/ml) = Vitamin-D-Mangel, der eine Erkrankung folgen kann
  • über 50 nmol/l (über 20 ng/ml) = wird zur Zeit von einem ausreichenden Vitamin-D-Status ausgegangen

Die angegebenen Werte beziehen sich ausschließlich auf die Klassifizierung und das Auswirken auf unsere Knochengesundheit nach den Erkenntnissen des Institute of Medicine (IOM). Die beratenden Wissenschaftler der US-Regierung gehören zum National Institutes of Health, Office of Dietary Supplements.

Vitamin D – Nahrungsmittel verbessern die Versorgung

Nur einen kleinen Teil des fettlöslichen Vitamins nehmen wir über unsere Nahrungsmittel auf, vor allem durch Lebensmittel tierischen Ursprungs, weniger durch Pflanzen. Zu den Nahrungsmitteln mit einem hohen Gehalt pro 100 Gramm an Vitamin D gehören:

  • Lachs mit 16,00 μg (Mikrogramm)
  • Hering 7,80 – 25,00 μg
  • Thunfisch 7,00 μg
  • Eigelb 5,60 μg
  • Makrele 4,00 μg
  • Pfifferlinge 2,10 μg
  • Käse, Milch 2,00 μg
  • Butter 1,20 μg

Wir können unserem Organismus über die entsprechenden Nahrungsmittel nur ungefähr 10% bis maximal 15% der von uns benötigten Menge an Vitamin D zur Verfügung stellen. Wenn wir uns gesund ernähren wollen, müssen wir berücksichtigen, dass fast alle Vitamin-D-reichen Lebensmittel bis auf Pilze, zu den mehr oder weniger starken Säurelieferanten gehören.

 

Vitamin D – Nebenwirkungen von Calcitriol

Nach Prof. Dr. Jörg Spitz treten bei der Einnahme von Vitamin D in Form von Calcitriol in sehr seltenen Fällen Nebenwirkungen auf, die auf eine Überversorgung mit dem Sonnenvitamin zurückzuführen sind.

Es entsteht die sogenannte Kalzinose, bei der es zu Einlagerungen von Kalk in Organen, Haut, Sehnen und weiteren weichen Körpergeweben kommt.

 

Vitamin D – Nebenwirkungen von Cholecalciferol

Durch die zu hohe Zufuhr von Cholecalciferol kann es ebenfalls zu einem erhöhten Kalziumspiegel, der sogenannten Hyperkalzämie, kommen.

Die Nebenwirkungen, die durch das Cholecalciferol dabei entstehen können, sind:

  • Übelkeit
  • Magenbeschwerden
  • Bauchkrämpfe
  • Erbrechen
  • Nierenprobleme
  • Herzrhythmusstörungen

Eine regelmäßige Überwachung der Vitamin-D-Werte ist bei einer zusätzlichen Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels besser in Erwägung zu ziehen.

Cistus incanus – Wirkung & Nebenwirkungen der Zistrose

Cistus incanus - Wirkung & Nebenwirkungen der Zistrose

In der Zistrose finden wir einen wertvollen Verbündeten für die Immunabwehr. Wirkung und Nebenwirkungen der Cistus incanus standen im Mittelpunkt von Studien.

Die seit vielen Jahrhunderten in der Heilkunde sehr geschätzte Cistus incanus findet besonders auf den magnesiumreichen Böden Griechenlands die Bedingungen, die sie für eine optimale Entwicklung braucht. Das interessante Gewächs mit den rosa bis lilaroten Blüten liebt die Wärme und zeigt sich äußerst robust.

Hauptsächlich die Wurzeln der grau behaarten Cistus incanus erweisen sich bei den immer wieder zerstörerisch wütenden Waldbränden als enorm widerstandsfähig.

Nach dem Feuer treiben die Wurzeln der zur Gruppe der Zistrosengewächse gehörenden Pflanze erneut aus, als wäre in der Zwischenzeit fast nichts passiert. Die nach Harz duftenden, leicht zerknittert aussehenden Blütenstände, werden im Frühjahr geerntet, getrocknet und dann weiterverarbeitet.

 

Die Cistus incanus ist reich an Polyphenolen

Die Zistrose besitzt eine große Anzahl von Polyphenolen, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, die auch als aromatische Verbindungen bezeichnet werden. Eine ihrer Hauptaufgaben ist es, den Schutz vor Fressfeinden sicherzustellen.

Je höher der Gehalt an Polyphenolen in einer Pflanze ist, desto effektiver ist sie in der Lage, auch die menschliche Immunabwehr im Kampf gegen schädliche Eindringlinge zu unterstützen. Der aus dem Zistrosengewächs gewonnene Pflanzenextrakt Cystus weckte deshalb die Neugier von Wissenschaftlern.

 

Wie sieht die Wirkung von Cistus incanus auf die Immunabwehr genau aus?

Ein Forschungsprojekt des Instituts für Molekulare Virologie, das zur Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster gehört, befasste sich genauer mit dem Extrakt der grau behaarten Zistrose.

Das Team um Institutsleiter Prof. Dr. rer. nat. Stephan Ludwig stellte in der Studie fest, dass diese Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe die zur großen Gruppe der Antioxidantien gehören, durch ganz bestimmte Wirkungsweisen in der Lage sind, mit den unterschiedlichsten Virenstämmen fertig zu werden.

Die Wissenschaftler stellten in ihren Studien weiter fest, dass der Extrakt aus der Cistus incanus in der Lage ist die Immunabwehr zu unterstützen, in dem Krankheitserreger weitestgehend umhüllt und anschließend auf physikalischem Weg aus dem Verkehr gezogen werden. Der menschliche Organismus scheidet die schädlichen Eindringlinge wieder problemlos aus, ohne dass diese in der Zwischenzeit unserem Körper noch größeren Schaden zufügen können.

Zu den getesteten Krankheitserregern zählten nicht nur Viren der saisonalen Influenza, sondern auch der Vogel- und der Schweinegrippe. Der Professor betonte die „antivirale Wirkung auf Viren der verschiedensten Subtypen. Es ist daher davon auszugehen, dass das Präparat durch seine Wirkweise gegen alle Typen hilft.“

 

Cistus Incanus blockiert den Infekt

Bei den Forschungsarbeiten des bekannten Löffler-Instituts steht nicht nur die Gesundheit von landwirtschaftlichen Nutztieren im Mittelpunkt. Auch der Schutz des Menschen vor Krankheiten, die von den Tieren auf Menschen übertragen werden können (Zoonosen), finden bei der Forschungsarbeit Berücksichtigung. Beispiele für diesen Übertragungsweg sind die Vogelgrippe oder auch die Schweinegrippe. (Nationale Forschungsplattform für Zoonosen)

In ihren intensiven, über mehrere Jahre dauernden Studien, kam auch dieses Forschungsteam zu dem Ergebnis, dass der Extrakt aus der Cistus incanus eindeutig durch physikalische Veränderungen im Organismus wirkt. Die Krankheitserreger werden letztendlich daran gehindert, in die Schleimhautzellen der oberen Atemwege einzudringen, um sich dort einzunisten.

 

Weniger Infekte durch Cistus

Die Studien konnten außerdem belegen, dass die Häufigkeit an Infekten, Erkrankungen der oberen Atemwege und den damit verbundenen, äußerst unangenehmen Beschwerden, teilweise sehr deutlich durch die Einnahme eines Extrakts aus Cistus incanus, nachließen.

Durch die laufende Veränderung der Grippeviren erweist sich die Zuverlässigkeit der jährlichen Grippeschutzimpfung als doch recht schwierig und ist nicht immer so wie von den Experten erhofft.

Professor Dr. Oliver Planz (vormals Frank-Löffler-Institut) von der Universität Tübingen äußerte sich im März 2011 bereits über die antiviralen Eigenschaften von Pflanzen: „Mit ihnen kann ein Infekt blockiert werden, bevor das Immunsystem eingreifen muss. Der Nachteil der Impfung ist, dass es eine Weile dauert, bis ein wirksamer Impfstoff verfügbar ist und die Viren verändern sich ständig, so dass jedes Jahr geimpft werden muss.“

 

Cistus incanus – sind Nebenwirkungen oder Resistenzen möglich?

Für uns Verbraucher eine sehr interessante Frage. Doch die Forscher konnten Entwarnung geben. Nein, der Extrakt aus der Zistrose führt zu keinen negativen Auswirkungen auf die gesunden Zellen im menschlichen Organismus.

Laut Studie zeigten die schädlichen Eindringlinge auch keinerlei Neigung, resistente Varianten zu bilden. Nach Angaben der Westfälischen Wilhelms-Universität bewirkt der Extrakt aus Cistus incanus nur, dass der Rezeptor der Zelle blockiert wird.

 

Spätestens bei den ersten Anzeichen

Die Cistus incanus kann nach Angaben von Prof. Dr. Planz auch ohne Bedenken vorbeugend genommen werden, um die Immunabwehr gegen Grippe und Erkältung mehrmals pro Tag zu unterstützen. Wir sollten an unseren wertvollen Verbündeten jedoch spätestens dann denken, wenn die ersten Anzeichen eines Infekts, wie zum Beispiel das Kratzen im Hals oder verstärktes Kribbeln in der Nase mit vermehrter Schleimbildung, auftreten.

Bekommen die eindringenden Viren erst genügend Zeit, nützen sie gerne die günstige Gelegenheit, um in die Wirtszellen des Organismus einzudringen und sich dort festzusetzen. Krankheitserreger können sich in äußerst rasantem Tempo vermehren.

 

Vorbeugend die Immunabwehr stärken

Der aus dem Zistrosengewächs gewonnene Kräutertee gehört zu den basischen Lebensmitteln, die neben Kamille und Co., zur gesunden basischen Ernährung gehören. Der in der Heilkunde eingesetzte Cystustee kann auch beim richtigen Fasten (Richtiges fasten – abnehmen und entgiften gleichzeitig) unterstützend getrunken werden, wenn unser Organismus entschlackt werden soll.

Nach Prof. Siegers ist Cystussud sogar sehr hilfreich beim Ausleiten von Schwermetallen.

Die Immunabwehr unterstützen – Abwehrkräfte aufbauen

 

 

Weil wir von unserer Immunabwehr eine möglichst optimale Leistung erwarten, sollten wir das Immunsystem auch so effektiv wie möglich unterstützen. Wenn wir unsere Abwehrkräfte aufbauen, kann der Körper mit allem besser fertigwerden, was uns schwächen könnte.

Das moderne Leben lässt uns kaum Zeit für Krankheit und Regeneration. Außerdem wollen wir so lange wie es irgendwie möglich ist, fit und aktiv sein, uns wohlfühlen und Spaß haben.

Einerseits lassen die Abwehrkräfte durch (chronische) Erkrankungen und auch im Alter nach, auf der anderen Seite sind die meisten von uns ständig im Alltag gefordert und gehen dabei oft an die Grenzen ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit.

Der permanente Stress im Beruf und im täglichen Leben, die häufig fehlende Zeit für eine gesündere Ernährung und ausreichend Bewegung, aber auch Umweltgifte, die uns belasten – dies alles sind Gründe, die im Laufe der Zeit ihre Spuren hinterlassen, zu einem übersäuerten Körper führen können und das Immunsystem beeinträchtigen.

Wie können wir die Immunabwehr unterstützen?

Geschwächte Abwehrkräfte machen uns anfälliger, wir erwarten jedoch von unserem Immunsystem, dass es eine optimale Leistung vollbringt – oftmals ohne uns große Gedanken darüber zu machen, wie dieser Motor am besten immer auf Hochtouren laufen soll.

Dabei ist es durchaus möglich, unsere Immunabwehr tatkräftig zu unterstützen. Nur ein paar Bausteine sind für eine effektive und möglichst schnelle Hilfe nötig:

Die Immunabwehr durch gesunde Ernährung unterstützen

Eine gesunde, möglichst basische Ernährung ist einer der Bausteine. Durch die erhöhte Zufuhr von überwiegend basischen Lebensmitteln kann der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht gehalten.

Der Organismus wird in die Lage versetzt, so optimal wie nur möglich zu arbeiten, ohne von schlechten Säurelieferanten dauernd gestört zu werden. 

 

Natürliche Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können hilfreich sein

Klappt es aus den verschiedensten Gründen nicht immer mit der gesunden Ernährung, weil es sehr oft ganz einfach an der nötigen Zeit fehlt, sollten wir deshalb nicht gleich ein schlechtes Gewissen bekommen.

Natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die sehr gut bioverfügbar sind, können für uns eine wertvolle Unterstützung sein. Hierzu zählen zum Beispiel Spirulina Algen, Chlorella Algen, Astaxanthin, der rote Farbstoff aus der Haematococcus pluvialis oder Sulphoraphan (Broccoli). Saft oder Pulver aus Camu Camu Beeren oder auch Acerola Kirschen für die zusätzliche Aufnahme von natürlichem Vitamin C.

 

Unsere Immunabwehr und hilfreiche Antioxidantien

Mediziner berichten immer häufiger über die im menschlichen Organismus ablaufenden, verborgenen Entzündungsprozesse durch den ständigen oxidativen Stress. Wir können diesen, auch als „silent inflammations“ bezeichneten Vorgängen in unserem Körper wirkungsvoll durch Antioxidantien (Mehr erfahren) begegnen.

Eine besonders starke antioxidative Wirkung besitzen die Vitamine A, C und E, Carotinoide, die Mineralien Kupfer und Zink und nicht zu vergessen die sekundären Pflanzenstoffe. Wenn wir dies berücksichtigen, sind für uns Nahrungsmittel besonders wertvoll, die genau diese Inhaltsstoffe in möglichst hoher Konzentration besitzen.

Unterstützen wir unsere Immunabwehr, indem wir ganz gezielt Lebensmittel essen oder sehr gut bioverfügbare NEM zu uns nehmen, die ein breites Spektrum an Nährstoffen bieten und zudem, falls gewünscht, hochkonzentriert sind.

 

Regelmäßige Entgiftung fördert die Immunabwehr

Was sich zuerst sehr aufwendig anhört, kann ganz simpel sein. Ein regelmäßiges Entschlacken fördern wir durch natürliche Algen aus einer kontrollierten Zucht in Kombination mit dem Trinken von viel Mineralwasser mit möglichst wenig Kohlensäure, Grüntee oder Kräutertee.

An erster Stelle stehen hierbei nicht die Spirulina Algen, denn die nachweislich bessere Entgiftungskapazität besitzen Chlorella Algen. Chlorella ist in der Lage unseren Organismus auch beim Ausleiten von Schwermetallen tatkräftig zu unterstützen.

 

Schnell und effektiv für unser Immunystem: Autophagie oder Autophagozytose

Im Gegensatz zum richtigen Fasten über einen Zeitraum von 5 – 7 Tagen (Kurzzeitfasten), reicht es hierbei, zwischen dem Abendbrot und unserem Frühstück mindestens einen Abstand von 12 Stunden zu erreichen. In dieser Zeit setzt die sogenannte Autophagie oder auch Autophagozytose ein.

Der japanische Wissenschaftler Yoshinori Osumi entdeckte, dass der Organismus eine Art Selbstverdauungssystem besitzt, bei dem die Zellen gereinigt und entgiftet werden. Dafür wurde der Japaner im Jahre 2016 mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet.

 

Work-Life-Balance gegen Stress – für eine optimale Immunabwehr

Erstrebenswert ist eine gute Balance zwischen der Zeit, die wir mit Arbeit, Freizeit und dem Schlafen verbringen. Unsere Immunabwehr profitiert sehr stark davon, wenn wir unser Leben in diesen drei Bereichen  ausgeglichen gestalten können.

Ja, sogar ein häufiges Schlafdefizit lässt unsere Abwehrkräfte sinken, das konnte vor einiger Zeit durch eine Studie der University of California festgestellt werden. Probanden, die während dieser Studienreihe länger schliefen, zeigten sich deutlich weniger anfällig gegenüber den verabreichten Erkältungsviren.

Unser Immunsystem – wie funktioniert die Immunabwehr?

Wir Menschen kommen mit einem bereits angeborenen Immunsystem, welches auch als unspezifisches Immunsystem (unspezifische Immunabwehr) bezeichnet wird, auf die Welt. Im Gegensatz dazu steht das erworbene Immunsystem, auch spezifisches Immunsystem (spezifische Immunabwehr) genannt. Nur wenn unsere Immunabwehr einwandfrei funktioniert, sind wir auch gesund.

Unser Immunsystem befindet sich im ständigen Kampf gegen eindringende Erreger und Fremdstoffe. Wir bemerken dies nur, wenn die eigentlich perfekte Immunabwehr mit Hilfe von Makrophagen, Lymphozyten oder auch den Natürlichen Killerzellen nicht mehr so perfekt arbeitet, wie wir uns das wünschen.

Während das angeborene/unspezifische Immunsystem sofort und sehr schnell auf Eindringlinge reagiert, dauert es etwas länger, bis die erworbene/spezifische Immunabwehr bereit zum Einsatz ist.

Was ist das Immunsystem eigentlich genau?

Für das menschliche Auge kann das Immunsystem nicht unmittelbar über eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung oder eine andere medizinische Untersuchung sichtbar gemacht werden.

Verschiedene Blutwerte können lediglich darüber Auskunft geben, wie gut unser Körper arbeitet und ob er im Moment besser oder schlechter mit allem fertig wird, was ihn krank machen kann.

Die Bezeichnung Immunabwehr oder Immunsystem sagt etwas über den menschlichen Organismus und seine Fähigkeit aus, die erforderlichen Abwehrstoffe bilden zu können, um alles was ihm schadet, zu bekämpfen und am Ende möglichst zu besiegen.

Wie funktioniert das angeborene/unspezifische Immunsystem?

Es ist sehr wichtig, dass unser Organismus sofort nach der Geburt in der Lage ist, auf Krankheitskeime zu reagieren. Meistens wird diese Arbeit von großen Fresszellen (Makrophagen), kleinen Fresszellen (Granulozyten) oder Enzymen erledigt, die auf fremde Stoffe oder die unterschiedlichen Erreger sehr schnell reagieren.

Granulozyten und Makrophagen stürzen sich auf alles, was unserem Körper schaden könnte. Dabei reagieren sie immer auf dieselbe Weise, unabhängig davon, ob der Erreger den Organismus schon früher einmal attackiert hat oder nicht.

Die im Gewebe befindlichen Fresszellen sind in der Lage, Fremdstoffe oder schädliche Keime aufzunehmen und zu verdauen, damit sie uns nicht weiter schaden. Die erste Reaktion des angeborenen/unspezifischen Immunsystems wird auch als Phagozytose bezeichnet. Dieser Vorgang ist lebenswichtig für uns, denn es dauert eine Weile, bis die erworbene/spezifische Immunabwehr reagieren kann.

Wie funktioniert das erworbene/spezifische Immunsystem?

Im Gegensatz zum angeborenen Immunsystem steht das erworbene Immunsystem, das auch als spezifisches Immunsystem/spezifische Immunabwehr bezeichnet wird. Diese Abwehr des Körpers kann sich auf die Erreger sehr genau einstellen und diese ganz gezielt bekämpfen.

Dafür produziert unsere Immunabwehr speziell auf den entsprechenden Eindringling passende Immunglobuline, die wir besser unter der Bezeichnung Antikörper kennen. Um diese schwierige Arbeit zu erledigen, braucht unser Organismus jedoch etwas Zeit.

Unsere Immunabwehr: perfekt organisiert

Die einzelnen Arbeitsstufen sind beim Eindringen eines Feindes umfangreich und kompliziert. Dieses äußerst intelligente Netzwerk ist untereinander sehr gut organisiert und arbeitet bei Bedarf perfekt zusammen.

Die gesamte Immunabwehr (Die Immunabwehr unterstützen) befindet sich im ständigen Kampf gegen Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze und Protozoen (Einzeller) und ist obendrein noch damit beschäftigt, Giftstoffe (Toxine) aus dem Körper wieder auszuleiten.

 

Wenn die Abwehrkräfte nachlassen…

Ist unser Immunsystem intakt, haben Erreger nur sehr geringe Chancen diesen Schutzschild zu überwinden und Schaden anzurichten. Leider lässt unsere Immunabwehr nicht nur im Alter, durch Krankheiten oder die ständige Zufuhr von säurehaltigen Lebensmitteln (Mehr erfahren), nach.

Weitere Risikofaktoren für eine nachlassende Immunabwehr sind zu viel Stress und Umweltgifte (Schwermetallausleitung-Entgiftung des Körpers). Können wir uns nicht immer gesund ernähren (Hier) und versorgen dadurch unseren Körper nicht mit den nötigen Nährstoffen, bewegen wir uns nicht genug oder geben dem Körper nicht genügend Zeit zum Ausruhen und Entgiften (Entschlacken – den Körper beim Entgiften unterstützen), dann werden die Abwehrkräfte früher oder später beeinträchtigt sein.