Zinkmangel: Symptome, zinkhaltige Lebensmittel & Tagesbedarf

Zinkmangel: Symptome, zinkhaltige Lebensmittel & TagesbedarfDie Wirkung von Zink ist nicht zu unterschätzen. Zinkmangel und seine Symptome können sich auch zeigen, wenn wir den normalen Tagesbedarf über zinkhaltige Lebensmittel decken.

 

Inhaltsverzeichnis:

Das Spurenelement Zink ist ein Mineralstoff und seine Wirkung zeigt sich bei sehr vielen wichtigen Vorgängen in unserem Organismus. Es gehört zur großen Gruppe der Antioxidantien und ist gleichzeitig essentiell für uns. Das heißt, wir können ohne Zink auf Dauer kaum überleben. Immerhin beträgt sein Anteil an allen Spurenelementen ungefähr 24%.

Da unser Körper nicht in der Lage ist, selber Zink zu bilden oder für eine längere Zeit zu speichern, sind wir darauf angewiesen, uns über zinkhaltige Lebensmittel damit zu versorgen. Leiden wir unter einem Zinkmangel, kann dies verschiedene Ursachen haben und dabei unterschiedliche Symptome hervorrufen.

Falls die erhöhte Zufuhr aus zinkhaltigen Nahrungsmitteln nicht für die benötigte Wirkung in unserem Körper ausreicht, kann es nötig werden, den Tagesbedarf mit einer entsprechenden Dosierung eines Nahrungsergänzungsmittels zumindest vorübergehend zu decken.

 

Zink und seine Wirkung in unserem Organismus

Das Spurenelement ist unerlässlich für das einwandfreie Funktionieren unseres Stoffwechsels. Der wichtige Stoff ist entweder direkt oder indirekt an weit mehr als 70 Enzymen in unserem Organismus beteiligt, die ohne seine regulatorische, strukturelle oder katalytische Arbeit, ihre wichtigen Aufgaben nicht erfüllen könnten.

Zink aktiviert besonders Enzyme, die auf sehr unterschiedliche Art und Weise an den sehr wichtigen Regenerationsprozessen in unserem Organismus beteiligt sind. Aber Zink kann noch viel mehr:

  • Regulation des Zellwachstums, besonders in der Grundsubstanz unseres Bindegewebes
  • nachhaltige Stärkung des Immunsystems
  • es besitzt eine zellschützende Wirkung im Hinblick auf Schwermetalle und organische Giftstoffe
  • es wirkt an der Entsäuerung des Organismus mit, weil es das Enzym Carboanhydrase steuert
  • es besitzt antioxidative Wirkung im Bindegewebe als Bestandteil eines Enzyms mit der Bezeichnung Kupfer-Zink-Superoxiddismutase, kurz SOD
  • hautschützende Wirkung vor Infektionen
  • es gehört zur Gruppe der Antioxidantien und wirkt antientzündlich

Eine der herausragendsten Eigenschaften von Antioxidantien ist ihre stark entzündungshemmende Wirkung. Es ist dabei egal, ob das Antioxidans zu den Mineralstoffen, den sekundären Pflanzenstoffen oder zu den Vitaminen (Vitamin C – Wirkung eines der wichtigsten Antioxidantien) gehört.

 

Ein Zinkmangel im Blut feststellen

Der einfachste Weg wäre es, wenn ein eindeutiger Zinkmangel über unsere Blutwerte nachgewiesen werden könnte. Aber leider ist ein Mangel im Blutplasma oft nicht klar feststellbar.

Hajo Haase, Professor für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der Technischen Universität Berlin, dazu: „Der Gesamtzinkgehalt im Blutplasma ist im Labor nicht nur schwer zu bestimmen, sondern ist auch abhängig von Faktoren wie der Tageszeit oder der letzten Mahlzeit.“

Die Zinkkonzentration ist also starken Schwankungen unterworfen und der gemessene Wert gibt eher selten die tatsächliche Situation wieder. Die Norm- oder Referenzwerte sollten im Vollblut zwischen 4,0 und 7,5 mg/l liegen. Die aus dem Blutserum ermittelten Werte bei 0,6 bis 1,2 mg/l.

 

Zinkmangel – Symptome die auftreten können

Wenn von dem wichtigen Antioxidans nicht genügend in unserem Organismus vorhanden ist, können verschiedene Symptome auftreten, die Hinweise auf einen Zinkmangel geben:

  • häufige Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • ein Sinken der Leistungsbereitschaft
  • das Nachlassen der Abwehrkräfte allgemein
  • ein Nachlassen von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Hautprobleme
  • schlechtere Wundheilung
  • mehr Erkältungen durch das nachlassende Immunsystem
  • die Stimmung verschlechtert sich
  • Störungen der Fruchtbarkeit
  • eine fördernde Entzündungsbereitschaft
  • das Wachstum von Haaren und Nägeln ist gestört
  • Haarausfall in schlimmeren Fällen
  • weiße Flecken auf den Nägeln

Ein Zinkmangel kann sich also sehr vielfältig auswirken und sollte bei gesundheitlichen Problemen in Erwägung gezogen werden.

 

Zinkmangel und unsere Stimmung

Nach Eisen ist Zink das zweithäufigste Spurenelement in unserem Organismus. Wir können sehr stark unter einem Zinkmangel leiden, denn es beeinflusst in hohem Maße auch unsere Stimmung.

Für die Produktion von Serotonin, dass verantwortliche Hormon für unsere gute oder schlechte Laune, ist das Element ebenfalls unerlässlich.

 

Zinkmangel bei Senioren

Ein Forscherteam der Oregon State University in den USA stellte in seinen Studien fest, dass besonders Menschen über 65 Jahren mit Zink unterversorgt sind.

Weiter fanden sie eindeutige Hinweise darauf, dass dies bei Senioren in dieser Altersgruppe zu reduzierten Immunreaktionen kommen kann. Die Gefahr von chronischen Erkrankungen steigt auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist durch die verminderte Bekämpfung von eindringenden Krankheitserregern die Gesundheit allgemein stärker gefährdet.

 

Zinkmangel bei Diabetes mellitus

Insulin sorgt dafür, dass der Transport von Zucker aus dem Blut in die Zellen reibungslos funktioniert. Aber es kann nur genügend Insulin hergestellt werden, wenn unser Körper über ausreichend Zink verfügt.

Für die Bildung der Speicherform von Insulin ist das Spurenelement unerlässlich – bei einem Zinkmangel kann es im schlimmsten Fall zu nicht unerheblichen Folgen kommen.

 

Zinkmangel bei Kindern vorbeugen

Dass sich das wichtige Antioxidans (Was sind Antioxidantien?) auch als effizient im Hinblick auf die Vorbeugung gegen Erkältungen erwiesen hat, zeigte eine mit Kindern durchgeführte Studie.

Um die Abwehrkräfte effektiv zu unterstützen, wurde jedem Kind über einen Zeitraum von mehr als 5 Monaten jeden Tag 15 mg Zink verabreicht. Die kontinuierliche, vorbeugende Einnahme führte dazu, dass die getesteten Kinder weniger unter Infekten litten, als es sonst im Durchschnitt in diesem Zeitraum üblich war.

 

Ursachen von Zinkmangel

Wenn Symptome eines Zinkmangels auftreten, kann dies unterschiedliche Ursachen haben, denn in vielen Situationen erhöht sich der Tagesbedarf. Eine Unterversorgung des Organismus mit dem Mineralstoff ist möglicherweise zurückzuführen auf:

  • eine schlechtere Ernährung (Sich gesund ernähren)
  • Sport oder
  • stärkeres Schwitzen
  • eine Fastenkur (Richtig fasten – abnehmen und entgiften gleichzeitig)
  • das Entschlacken des Körpers
  • zu viel Stress
  • Diabetes mellitus
  • chronische Lebererkrankungen
  • starke Erkältungen oder Grippe
  • einen erkrankten Dünndarm
  • Erkrankungen aus dem Rheumatischen Formenkreis die mit Schmerzen im Bewegungsapparat verbunden sind wie zum Beispiel Arthrosen, Rheumatoide Arthritis, Spondylosen
  • Schwangerschaft und Stillzeit, weil das Kind Zink für eine gesunde Entwicklung braucht
  • häufiger Genuss von Alkohol

Es können eine ganze Menge Ursachen für einen Zinkmangel in unserem Organismus verantwortlich sein, bei dem leichtere oder auch schwerere Symptome auftreten.

 

Wirkung von Zink auf unsere Abwehrkräfte bei Erkältungen

Über die Wirkung von Zink gibt es inzwischen zahlreiche Studien. Um mehr fundierte Aussagen über das Spurenelement machen zu können, wurden von den Experten der internationalen wissenschaftlichen Datenbank Cochrane Library, 15 Studien mit insgesamt 1.360 Teilnehmern ausgewertet.

Das Team von Wissenschaftlern fand dabei heraus: Wer bei den ersten Anzeichen einer Erkältung sofort Zink einnimmt, unabhängig davon, ob es sich hierbei um eine Tablette, Lutschtablette oder Sirup handelt, reduziert sowohl die Schwere als auch die Länge des Infektes (Wie funktioniert die Immunabwehr?) und unterstützt dadurch aktiv und schnell seine Abwehrkräfte.

 

Zink – Dosierung bei Infekten

Wissenschaftler aus Finnland kamen dank einer weiteren Meta-Analyse zu dem Schluss: Bei Erwachsenen kann die Dauer einer Erkältung um bis zu 42% reduziert werden.

Aber dafür ist es allerdings nötig, 75 mg Zink-Acetat täglich einzunehmen. Wenn die Dosierung niedriger ist, führt dies nicht immer zum gewünschten Erfolg.

 

Zinkhaltige Lebensmittel

Zu den sehr guten Zinklieferanten, die leider sehr häufig auch stark säurehaltige Nahrungsmittel sind, zählen vor allem:

  • Austern
  • Fleisch
  • Fisch
  • die Leber von Rind, Schwein, Huhn
  • Sojabohnen
  • grüne Erbsen
  • Haferflocken
  • Sonnenblumenkerne

Austern gehören nicht nur zu den zinkhaltigen Lebensmitteln, sie sind sogar mit Vorsprung der Spitzenreiter, zumindest was den Gehalt an Zink angeht.

 

Tagesbedarf und Dosierung bei Zinkmangel

Die Weltgesundheitsorganisation WHO befasste sich ausführlich mit dem Thema Zink und Zinkmangel in den verschiedenen Ländern. Die Empfehlungen für eine Aufnahme des wichtigen Spurenelements liegen allgemein zwischen 8 bis 15 mg pro Tag.

Höhere Dosen zwischen 15 und 45 mg täglich sind laut WHO empfehlenswert, wenn das Immunsystem gezielt gestärkt werden soll, um Krankheitsrisiken zu minimieren.

Wenn ein Patient unter einer chronischen Erkrankung leidet oder beim Ausheilen von schweren Infekten, kann sich der Tagesbedarf erhöhen. Da es sonst zu einem Zinkmangel kommen kann, sollte dies bei der Dosierung berücksichtigt werden.

Es ist empfehlenswert, Zink entweder zwischen den Mahlzeiten oder am Abend einzunehmen und nicht gleichzeitig mit Eisen- oder Kupferpräparaten.

 

Zink – mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme

Die Einnahme von Zink führt eventuell in seltenen Fällen zu unerwünschten Nebenwirkungen. Wenn die Dosierung durch einen erhöhten Tagesbedarf ebenfalls sehr hoch ist, kann es zu einem metallischen Geschmack im Mund kommen. Weitere Nebenwirkungen die eventuell auftreten sind:

  • Übelkeit
  • Bauch- oder Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • ein Mangel an Kupfer oder/und
  • ein Mangel von Eisen im Organismus.

Weil durch die Zinkeinnahme die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung möglicherweise gehemmt wird, kann sich dies negativ auf die Blutbildung auswirken.

Rotklee – Wirkung der Isoflavone im Wiesenklee

Besonders bei Wechseljahresbeschwerden kann die Wirkung der im Rotklee, auch Wiesenklee genannt, enthaltenen Isoflavone hilfreich sein. Diese Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zur großen Gruppe der Antioxidantien gehören.

Die Pflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler ist in Nordamerika und auf dem europäischen Kontinent beheimatet. Wohl jeder kennt den mehrblättrigen Klee mit den kugelförmigen runden Blüten, der auch unter der Bezeichnung Wiesenklee bekannt ist.

Bei Wechseljahresbeschwerden wird die positive Wirkung besonders auf die im Wiesenklee enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe mit der Bezeichnung Isoflavone zurückgeführt. Weil die Nachfrage nach den Blütenköpfchen in den letzten Jahren gewachsen ist, wird der Klee inzwischen kultiviert.

 

Wirkung von Rotklee durch Isoflavone

In der heutigen Zeit will sich Frau nicht durch die mehr oder weniger starken  Begleiterscheinungen, die in den Wechseljahren auftreten können, einschränken lassen. Im Gegensatz zu Europäerinnen oder Amerikanerinnen, leiden Frauen aus dem asiatischen Raum wesentlich weniger unter den Wechseljahresbeschwerden.

Es wird davon ausgegangen, dass sich durch das Essverhalten und dem damit verbundenen erhöhten Konsum von Isoflavonen in Sojabohnen und weiteren Sojaprodukten, eine positive Wirkung auf Beschwerden rund um die Wechseljahre erreichen lässt.

Der Rotklee besitzt genauso wie die Yamswurzel einen hohen Anteil an Isoflavonen, die zu den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen gehören. Aus Sicht der Chemie ähneln diese Isoflavone dem Estradiol, einem Hormon aus der Gruppe der Östrogene.

 

Der Rotklee mildert Wechseljahresbeschwerden

In den Wechseljahren, die bereits ab dem 41. Lebensjahr beginnen können und unterschiedlich lange andauern, treten oft die typischen Wechseljahresbeschwerden auf. Durch die im Rotklee enthaltenen Isoflavone wird eine nachweislich positive Wirkung bei sehr lästigen Beschwerden erzielt wie:

  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen und
  • Nervosität
  • sehr schnell wechselnden Stimmungen
  • depressiven Verstimmungen
  • reduzierter Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit
  • Gelenkschmerzen

In allen oben genannten Fällen sollte jedoch vorher abgeklärt werden, ob die auftretenden Probleme auf die Wechseljahre zurückzuführen sind oder eventuell andere Ursachen haben.

 

Isoflavone in Rotklee, Soja und Yamswurzel

Unangenehme Hitzewallungen und Schweißausbrüche kommen meist in den unpassendsten Momenten und sorgen darüber hinaus, dass ein erholsames Durchschlafen in der Nacht oft nicht mehr möglich ist. Durch den günstigen Einfluss der enthaltenen Isoflavone auf Wechseljahresbeschwerden, bietet sich der Rotklee aus der Natur deshalb als pflanzliche Alternative zu den üblichen Hormonpräparaten an. 

Von Produkten, die isolierte und obendrein noch hochkonzentrierte Isoflavone enthalten ist eher abzuraten, weil die Inhaltsstoffe von Rotklee und Co. in ihrer Gesamtheit besser wirken und die Bioverfügbarkeit für den Organismus wichtig ist.

 

Wirkung der weiteren Inhaltsstoffe im Wiesenklee

Neben einem sehr hohen Gehalt an Vitamin E, einem der wichtigsten Antioxidantien (hier mehr dazu), verfügt der Wiesenklee noch in besonderem Maße über Mineralstoffe und das Spurenelement Selen sowie Proteine.

Der Rotklee besitzt eine nicht zu unterschätzende basenbildende Wirkung im menschlichen Organismus. Das bedeutet, die Pflanze leistet ihren Beitrag, um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu erreichen. Der ist wiederum nötig für ein reibungsloses Funktionieren aller wichtigen Körperfunktionen und den Stoffwechsel.

 

Gibt es eine weitere Wirkung von Wiesenklee auf den Körper?

Das regelmäßige Supplementieren von Isoflavonen wirkt sich regulierend und normalisierend auf den Hormonhaushalt aus. Es können weniger Beschwerden auftreten.

Was die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe von Rotklee, Soja und Yamswurzel durch die Phytoöstrogene im Hinblick auf Herz-Kreislauferkrankungen und den Knochenbau der betroffenen Frauen anbelangt, sind sich die Experten nicht immer einig.

 

Studien über die Wirkung von Rotklee-Extrakt

Dr. Martin Imhof von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Wien führte mit 180 Patientinnen eine placebokontrollierte Crossover-Doppelblindstudie durch. Über einen Zeitraum von 25 Wochen erhielten die Probandinnen täglich 80 mg standardisierten Rotklee-Extrakt. 

Nach Abschluss der Studie konnte festgestellt werden, dass der Extrakt aus dem Rotklee auf die menopausale sowie die kognitive Symptomatik eine deutlich positive Wirkung besitzt. Die Studienteilnehmerinnen konnten sich

  • besser konzentrieren
  • die Stimmung verbesserte sich ebenfalls und
  • der Schlaf wurde erholsamer

Die mit Hitzewallungen verbundenen Schweißausbrüche, die auch in der Nacht verstärkt auftreten können und zu einem deutlichen Schlafmangel führen, verringerten sich in dieser Zeit ebenso.

 

Gibt es Nebenwirkungen der Isoflavone im Rotklee?

Von Dr. Imhof wurde eine weitere interessante Studie vorgestellt, die sich mit dem Einfluss von Rotklee-Extrakt auf das Wachstum von Tumoren beschäftigte. Bei dieser Grundlagenuntersuchung wurden kultivierte MCF-7 Brusttumorzellen mit Isoflavonen behandelt.

Es zeigten sich während dieser Untersuchung keinerlei Hinweise auf Eigenschaften der Isoflavone, die das Wachstum von Tumoren förderten. Es trat genau das Gegenteil ein, denn es erfolgte eine Aktivierung sogenannter DNA-Reparaturgene. 

 

Wie kann die Wirkung von Rotklee unterstützt werden?

Vermieden werden sollten heiße Getränke wie Kaffee oder schwarzer Tee, denn sie lösen sehr schnell Hitzewallungen aus und führen zu Hormonschwankungen. Neben der regelmäßigen Einnahme von Rotklee-Kapseln können:

die Beschwerden während der Wechseljahre reduzieren helfen. Vielleicht ist es dann sogar möglich, auf die zusätzlich Wirkung von Rotklee oder Yamswurzel ganz zu verzichten oder die Einnahme zu reduzieren.

Vitamin C – Wirkung eines der wichtigsten Antioxidantien

Vitamin C - Wirkung eines der wichtigsten Antioxidantien

Vitamin C gehört zu den wertvollsten Antioxidantien, denn durch seine Wirkung beeinflusst es unzählige Vorgänge im Körper. Decken wir den Tagesbedarf nicht genügend, macht sich ein Mangel bemerkbar.

Neben weiteren Antioxidantien wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Zink (Zinkmangel: Symptome, zinkhaltige Lebensmittel & Tagesbedarf) oder verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen, zum Beispiel Carotinoide oder Polyphenole, bezeichnen Fachleute das Vitamin C als das wichtigste wasserlösliche Antioxidans.

Wenn die Vorräte in unserem Organismus erschöpft sind, bemerken wir einen Mangel sehr schnell, weil das Vitamin am reibungslosen Funktionieren der unterschiedlichsten Vorgänge im Körper beteiligt ist. Wird der nötige Tagesbedarf über einen längeren Zeitraum nicht erreicht, können eine ganze Reihe von Symptomen auftreten.

 

Vitamin C – die Wirkung eines der wichtigsten Antioxidantien

Weil das wasserlösliche Vitamin an zahlreichen Funktionen in unserem Organismus beteiligt ist, hilft es:

Und ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist die positive Wirkung von Vitamin C auf unsere Immunabwehr. Vorausgesetzt das Antioxidans wird rechtzeitig eingenommen, kann die damit verbundene Reduzierung der Anfälligkeit gegenüber Erkältungen beobachtet werden.

 

Vitamin C – wenn ein Mangel auftritt

Es ist manchmal sehr schwierig, einen Vitamin C Mangel sofort als solchen zu erkennen. Er kann sich bemerkbar machen durch:

  • Müdigkeit
  • einen Abfall der Leistung
  • durch Zahnfleischbluten und natürlich auch
  • wenn eine höhere Anfälligkeit gegenüber Infekten durch ein nicht optimal funktionierendes Immunsystem besteht

Beim Auftreten der oben genannten Beschwerden kann es auch andere Gründe geben, wie zum Beispiel ein Übermaß an Stress oder nicht genügend Zeit für eine gesunde basische Ernährung

 

Linus Pauling und das Vitamin C

Schon Linus Pauling wies im Rahmen seiner Forschung immer wieder auf die Wichtigkeit einer genügend hohen Einnahme hin, die allein durch die Zufuhr von Lebensmitteln nicht erreicht werden kann. Bei der Dosierung von Vitamin C sollte in jedem Fall das Körpergewicht berücksichtigt werden.

Pauling vertrat die These, dass eine vorbeugende Zufuhr von natürlichen Substanzen hilft, verschiedene Krankheiten zu verhindern. Und der Wissenschaftler steht mit seinen damals aufgestellten Thesen nicht allein da. Aus seinen Forschungsarbeiten und Erkenntnissen entwickelte sich die Orthomolekulare Medizin (Linus Pauling Institute of Science and Medicine – Oregon State University).

Der in Portland im US Staat Oregon geborene Wissenschaftler mit deutscher Abstammung, erhielt für seine Arbeit im Jahre 1954 den Nobelpreis für Chemie und 1963 wurde ihm nachträglich der Friedensnobelpreis für seinen Kampf gegen Atomwaffentests zuerkannt.

 

Vitamin C – Tagesbedarf und Dosierung

Die Empfehlungen von Fachleuten, wie viel Vitamin C unserem Organismus am besten zur Verfügung gestellt werden sollte, gehen leider deutlich auseinander und die entsprechende Dosierung ist auch von der jeweils persönlichen Situation abhängig. Wollen wir eine positive Wirkung auf unsere Immunabwehr erzielen, sollten wir dies bei der täglichen Dosierung berücksichtigen. Der Tagesbedarf kann zwischen 200 und 3.000 mg liegen und hängt von der Beanwortung einiger Fragen ab:

  • Habe ich sehr viel Stress im Alltag?
  • Fehlt mir die Zeit mich gesund zu ernähren?
  • Bewege ich mich genügend?
  • Trinke ich regelmäßig Alkohol?
  • Rauche ich und wenn ja, bin ich ein starker Raucher?
  • Wie alt bin ich?
  • Leide ich unter chronischen Erkrankungen?
  • Spüre ich schon die ersten Anzeichen einer Erkältung oder Grippe?

Je mehr dieser oben genannten Punkte zutreffen, desto höher liegt der Tagesbedarf an Vitamin C, damit die Abwehrkräfte angekurbelt werden können.

Selbst wenn wir es schaffen, uns täglich mit besonders vitaminreichen Nahrungsmitteln zu versorgen, erweist sich eine sehr hohe Dosierung als äußerst schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

Wenn wir uns mit ausreichend Vitamin C versorgen wollen, ist es sinnvoll, sich nach natürlichen und sehr gut bioverfügbaren Quellen umzuschauen, die unseren Organismus nicht unnötig belasten.

 

Lebensmittel mit viel Vitamin C

Beeren vom Sanddorn, Acerolakirschen und Camu Camu Beeren zeigen sich als wahre Vitamin C Bomben. Und obendrein werden diese Obstsorten, die zu den sogenannten gesunden basischen Lebensmitteln gezählt werden, von unserem Körper sehr gut verwertet – im Gegensatz zu Vitamin C Tabletten aus Ascorbinsäure oder ähnlich schlecht bioverfügbaren Stoffen.

Bis auf den Sanddorn wachsen weder die Kirschen noch die Camu Camu Beeren in heimatlichen Gefilden. Wir können deshalb diese Vitamin C reichen Lebensmittel nur in Form von Saft oder Pulver zu uns nehmen, damit es nicht auf Dauer zu einem Mangel kommt.

Antioxidantien: Sekundäre Pflanzenstoffe

Die zu den Antioxidantien zählenden sekundären Pflanzenstoffe unterstützen unseren Körper nicht nur tatkräftig im Kampf gegen freie Radikale und verborgene Entzündungen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Carotinoide, Polyphenole und Co. durch ihre Wirkung, einen wichtigen und notwendigen Beitrag zum Erhalt unserer Gesundheit leisten.

 

Die wichtigsten sekundären Pflanzenstoffe

Es gibt eine Vielzahl bioaktiver Stoffe, die einen Einfluss auf die Stoffwechselprozesse in unserem Körper haben. Zu den wichtigsten, zurzeit bekannten sekundären Pflanzenstoffe, gehören:

  • Carotinoide
  • Polyphenole
  • Phyotoöstrogene
  • Sulforaphan
  • Curcumin
  • Resveratrol
  • EGCG (grüner Tee)

 

Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung

Die ursprüngliche Aufgabe von sekundären Pflanzenstoffen besteht darin, durch unterschiedliche Wirkweisen alles abzuwehren, was einer Pflanze schaden könnte. Sie nutzen dabei verschiedene Möglichkeiten wie die Bildung von Abwehrgiften, Duft- oder Farbstoffen, manchmal auch von aromatischen Substanzen.

Und es sind genau diese bioaktiven Antioxidantien, die unseren Organismus effektiv bei seiner Arbeit unterstützen und beeinflussen dadurch sehr positiv:

  • die Arbeit des Immunsystems
  • Darmgesundheit
  • Metabolisches Syndrom (Kombination aus erhöhten Blutzucker-, Blutdruck-
    werten und Übergewicht mit zu viel Bauchfett)
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Entzündungsreaktionen
  • die Abwehr von Krebserkrankungen
  • Erkrankungen im neurologischen Bereich
  • das Entgiften von Fremdstoffen

Die Bioverfügbarkeit von sekundären Pflanzenstoffen ist sehr unterschiedlich. Je besser der Organismus die Stoffe über eine gesunde basische Ernährung oder ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel (NEM) aufnehmen kann, desto besser ist ihre jeweilige Wirkung.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe und freie Radikale

Als besonders wichtig ist die starke antioxidative Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen hervorzuheben sowie ihre hervorragende Leistung als Fänger von freien Radikalen.

Unser Organismus profitiert durch diesen Beitrag, den die Antioxidantien dadurch bei der Reduzierung von Entzündungsprozessen im Organismus leisten und ist deshalb nicht hoch genug einzuschätzen.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Carotinoide

Carotinoide sind Farbstoffe, die in der Pflanzenwelt weit verbreitet sind. Uns allen sehr gut bekannt ist das in orangen und gelben Gemüse- und Obstsorten enthaltene Alpha-Carotin. Das Beta-Carotin finden wir im Gegensatz dazu hauptsächlich in grünem Blattgemüse, verschiedenen Gemüsesorten, reichlich in Algen und wiederum in gelben und orangen Obstsorten.

Wichtige Quellen sind Kohl, Spinat, Möhren, Paprika, Orangen, Tomaten und besonders hochkonzentriert finden wir Carotinoide in verschiedenen Algensorten wie Spirulina, Chlorella oder in Form von Astaxanthin aus der grünen Mikroalge Haematococcus pluvialis.

Es sind in besonderem Maße diese Carotinoide, die sich äußerst günstig auf entzündliche Prozesse auswirken, weil sie in der Lage sind, diese entscheidend zu verlangsamen.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Polyphenole

Zu den Polyphenolen zählen Flavone in Kräutern, Flavanone in Zitrusfrüchten und Phenolsäuren in Kaffee und Tee. Wir finden Flavonole in Beeren, Äpfeln, in Tee (Cystustee aus Cistus incanus) und im Kakao.

Die ebenfalls zu den Polyphenolen gehörenden Anthozyane stellt uns die Natur in rotem und violettem Gemüse zur Verfügung. Im Obst wurde dieser Farbstoff in höherer Konzentration in Blaubeeren und Aroniabeeren von Wissenschaftlern festgestellt.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Phytoöstrogene

Besonders reichlich ist der sekundäre Pflanzenstoff, der sich günstig auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirkt, in Sojapflanzen, Rotklee und der Yamswurzel und zu finden. Es sind die Isoflavone in Rotklee und Co., die bei den unterschiedlichen Wechseljahresbeschwerden als natürliche Hormonersatztherapie eingesetzt werden.

Bei der Auswahl der Sojaprodukte sollte berücksichtigt werden, dass es sich bei der verwendeten Pflanze nicht um sogenanntes Gen-Soja handelt. Die Auswirkung von gentechnisch veränderten Sojabohnen auf den menschlichen Organismus ist letztendlich noch nicht abschließend geklärt.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Resveratrol

In höherer Konzentration ist Resveratrol in Weintrauben und dort hauptsächlich in der Haut zu finden.  Eine besonders hohe Menge weist Rotwein durch die Maischegärung auf.

Dem bioaktiven Stoff wird ebenfalls eine wertvolle Unterstützung im Kampf gegen verborgene Entzündungen und freie Radikale in unserem Organismus zugeschrieben.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Sulforaphan

Das UniversitätsKlinikum in Heidelberg beschäftigte sich intensiv in seinen Studien mit dem sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan, der aus der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler stammt. Hochwertige Vertreter dieses Stoffes sind hauptsächlich in Broccoli nachgewiesen worden, in unterschiedlicher Konzentration in allen Kohlsorten, einigen Kräutern wie Meerrettich oder Rucola, in Raps und Senf.

In den experimentellen Studien der Universitätsklinik konnte festgestellt werden, dass eine Ernährung, die reich an Sulforaphan ist, „der Anreicherung von Tumorstammzellen entgegenwirkt und daher bei Patienten das Tumorwachstum verlangsamen könnte“.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Curcumin

Die aus der Familie der Ingwergewächse stammende Kurkuma (Curcuma longa) wird für das Herstellen von Currypulver und auch als natürlicher Farbstoff verwendet. In der ayurvedischen Naturmedizin ist der in dem Gewächs enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Curcumin häufiger im Einsatz.

Bei entzündlichen Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis wird die Anwendung durch die enzymhemmende und antioxidative Wirkung empfohlen. Im Gegensatz zur Bioverfügbarkeit von Algen, ist diese bei Curcumin  leider deutlich eingeschränkt.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: EGCG (grüner Tee)

Schwarzer und grüner Tee werden aus den Blättern der gleichen Teepflanze (Camellia sinensis) gewonnen. Da die Verarbeitung der Blätter sehr unterschiedlich ist, behält der grüne Tee weit mehr wertvolle Antioxidantien, während die meisten wertvollen Enzyme des schwarzen Tees zerstört wurden.

Der grüne Tee bleibt reich an Polyphenolen, die unser Immunsystem stärken. Besonders die Flavonoide sind weiter Bestandteile, wie zum Beispiel der sekundäre Pflanzenstoff Epigallocatechingallat oder kurz EGCG.

 

Was sind Antioxidantien?

Als Antioxidantien werden unterschiedliche Substanzen bezeichnet, die sich nicht nur entzündungshemmend auswirken und deshalb manchmal auch als Radikalfänger bezeichnet werden.

Wir finden diese Fänger von freien Radikalen in Nahrungsmitteln, die uns damit in verschiedenen Konzentrationen versorgen. Eine große Menge von Antioxidantien sind in den sogenannten Superfoods, Lebensmittel mit einer besonders hohen Nährstoffdichte, vorhanden.

 

Antioxidantien: Omega-3-Fettsäuren

Zur Gruppe der entzündungshemmenden Substanzen gehören die essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Unser Körper ist auf die Zufuhr angewiesen, weil er diese selbst nicht herstellen kann. Bedeutende Vertreter dieser Fettsäuren sind:

  • Alpha-Linolensäure (ALA)
  • Docosahexaensäure (DHA) 
  • Eicosapentaensäure (EPA)

Reichlich enthalten sind diese wertvollen Antioxidantien, von denen wir mindestens 250 mg täglich zu uns nehmen sollten, in Algen (Chlorella und Spirulina), Fischen und in einigen Pflanzen. Pflanzenöle, besonders das Leinöl, enthalten ebenfalls Omega-3-Fettsäuren. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass sie nicht zu viel Omega-6-Fettsäuren enthalten. Aus der in diesen Fettsäuren enthaltenen Arachidonsäure bildet unser Organismus leider entzündungsfördernde Botenstoffe.

 

Welche Vitamine zählen zu den Antioxidantien?

Zu dieser Dreiergruppe von Vitaminen gehören Vitamin C, Vitamin E und das Vitamin D. Das Letztgenannte ist ein fettlösliches Vitamin, das wir ungefähr zu 10 bis 15% über tierische Produkte zu uns nehmen, die leider zu den säurehaltigen Lebensmitteln (Mehr erfahren) zählen. Unser Körper produziert den wertvollen Fänger von freien Radikalen mit Hilfe des Sonnenlichtes selbst.

Schwierig wird es mit der Aufnahme von genügend Vitamin D in unseren Breitengraden schon ab Herbst. Erst im Frühjahr steht unserem Organismus wieder genügend UV-Strahlung der Sonne zur Verfügung, um wieder mit der Vitaminproduktion zu beginnen.

 

Hilfreiche Antioxidantien: Vitamin E und Vitamin C

Pflanzenöle enthalten das wichtige Vitamin E, das ebenfalls zur Gruppe der Antioxidantien zählt. Besonders erwähnt werden sollten hierbei Olivenöl und Leinöl, die zu den basischen Lebensmitteln zählen. Im zuletzt genannten Öl finden wir zusätzlich reichlich Omega-3-Fettsäuren.

Die Zufuhr von Vitamin C erreichen wir über Zitrusfrüchte, wobei grüne (ungekochte) Paprikaschoten und manche Kohlsorten ebenfalls das Vitamin enthalten. Es ist nicht besonders hitzestabil und wird schnell bei der Zubereitung zerstört.

Schon geringe Mengen dieses wasserlöslichen Vitamins helfen, unseren Körper gegen die zerstörerischen Auswirkungen von oxidativem Stress zu schützen. Besonders viel kostbare Antioxidantien enthalten die bei uns eher unbekannten Acerolakirschen und die aus dem Amazonasgebiet stammenden Camu Camu Beeren.

Wir können beide Obstsorten sehr gut in pulverisierter und gleichzeitig hochdosierter Form zu uns nehmen. Die Einnahme sollte nie gleichzeitig mit Spirulina oder Chlorella Algen erfolgen, weil Vitamin C (Hier) das Chlorophyll der Algen zerstört.

 

Arginin – das Eiweißbaustein unter den Antioxidantien

Eiweißbausteine werden auch als Aminosäuren bezeichnet. Manche Wissenschaftler bezeichnen Arginin als nicht-essentielle Aminosäure, andere als halb-essentiell. Weil dieser Baustein, der ebenfalls zu den wichtigen Antioxidantien zählt, innerhalb unseres Harnstoffwechsels produziert wird, wird er manchmal als halb-essentiell bezeichnet.

Da die körpereigene Produktion sehr anfällig durch die unterschiedlichsten Störungen sein kann und deshalb eher unzuverlässig ist, sollte Arginin unserem Organismus am besten über ein Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung gestellt werden. Mit Algen, deren Inhaltsstoffe über 90% für uns bioverfügbar sind, kann auch diese Aminosäure gut aufgenommen werden.

 

Mineralien unter den Antioxidantien: Zink, Selen und Kupfer

Die drei Stoffe finden wir reichlich in Vollkornprodukten, Spirulina und Chlorella Algen und in Nüssen. Ist unser Körper genügend mit dem Spurenelement Zink versorgt, sind wir bestens gegen Erkältungen gewappnet. Leiden wir unter einem Zinkmangel, kann dies zu den unterschiedlichsten Problemen führen. Dazu können zum Beispiel eine schlechtere Wundheilung, ausfallendes Haar oder auch eine nachlassende Immunabwehr (Wie die Immunabwehr funktioniert) gehören.

Mit Selen versorgen wir uns über pflanzliche und tierische Produkte. Ist die Konzentration von Selen in unserem Organismus optimal, wird die Aktivität der antioxidativen Vitamine C, D und E sehr gut unterstützt.

 

Antioxidans Kupfer

Das Spurenelement Kupfer hat ähnliche Aufgaben in unserem Organismus wie der Mineralstoff Zink. Beide Stoffe sind wichtig im Kampf gegen schleichende Entzündungen und bei der Stärkung des Immunsystems.

Den Radikalfänger Kupfer finden wir eher in pflanzlichen Lebensmitteln, während Zink normalerweise mehr in tierischen Produkten vorkommt.

 

Wertvolle Antioxidantien: sekundäre Pflanzenstoffe

In einer gesunden, möglichst basischen Ernährung, spielt die Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen eine große Rolle. Bioaktive Substanzen finden wir in Gemüse und Obst, die diesen Farbe, Geschmack und manchmal auch einen unverwechselbaren Duft geben.

Bekannte sekundäre Pflanzenstoffe sind zum Beispiel die Polyphenole im grünen Tee, Bioflavonoide im Beerenobst, Resveratrol im Rotwein, Isoflavone in Rotklee und Soja oder die bekannteren Carotinoide, zu denen sowohl Alpha-Carotin als auch das Beta-Carotin  zählen.